Faschierte Laibchen

Faschierte Laibchen, Buletten, Frikadellen, Fleischpflanzerl, es gibt viele Namen für das Gericht. Bei uns in Österreich heißt es eigentlich „Faschierte Laberl“, aber Laibchen klingt besser 😉 Wie auch immer – der Name ist nicht so wichtig, der Geschmack zählt!

Ich esse zu den Faschierten Laibchen gerne ein Erdäpfel-Kartoffelpüree und grüne Zuckererbsen dazu – nur so als Servier-Tipp am Rande! Also auf ans Kochen:

Kochzeit ca. 20 Minuten | 2-3 Portionen

Zutaten | Ihr braucht

  • 600 g gemischtes Faschiertes/Hackfleisch (rund 50% Schwein, 50% Rind)
  • 1 Zwiebel
  • 60-100 g Semmelbrösel
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch, Majoran
  • Öl

Zubereitung | Ihr seid dran

Beginnen wir mit der Zwiebel: Diese schälen und in kleine Stückchen schneiden. Dann in einer beschichteten Pfanne in Öl und mit Salz gewürzt goldbraun anbraten.

Sobald die Zwiebel fertig angebraten ist, diese zur Seite stellen und kurz auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die beiden Eier „aufschlagen“ und so wie sie sind in ein großes Gefäß geben. Jetzt die geröstete Zwiebel, Faschiertes/Hackfleisch hinzufügen und mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Majoran würzen. Dann die Masse gut vermischen.

Jetzt müssen wir noch mit den Semmelbröseln die richtige Konsistenz hinbekommen. Dazu einfach so lange Semmelbrösel untermischen (Zwischendurch immer wieder gut verrühren, um Konsistenz zu checken), bis die Masse gut formbar wird. Wichtig: Es sollte nicht zum Bröseln anfangen, sondern gut und saftig kleben, da sich die Laibchen sonst in der Pfanne zerlegen…

Wenn die Konsistenz passt, mit feuchten Händen kleine Laibchen formen. Schaut, dass die Laibchen eher dünn sind, sonst wird das Fleisch nicht durch.

Tipp für alle, die es knuspriger wollen: Die geformten Laibchen noch schnell außen in Semmelbrösel walzen, dann werden sie außen noch knuspriger, sind aber nicht ganz so saftig, wie wenn ihr sie „natur“ lasst. Hier müsst ihr euch einigen, was ihr lieber habt 🙂

Jetzt nur noch Öl in die Pfanne geben und die Laibchen goldbraun anbraten. (Anm. Wir geben meistens ca. 1 Daumen dick das Öl in die Pfanne und lassen die Laibchen danach auf einer Küchenrolle abtropfen, dann brennt es nicht so leicht an) Kurz auskühlen lassen und genießen.

PS: Faschierte Laibchen schmecken auch wunderbar kalt mit Senf oder ähnlichen Saucen. Sie eignen sich daher echt gut als Bestandteil von Picknicks oder Party-Snacks. Natürlich kann man sie sonst auch einfach in einem Brötchen drinnen am nächsten Tag im Büro essen. Bei uns in Wien heißt das dann „Fleischlaberl-Semmerl“ 😀

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