Eiernockerl

Nachdem ich aktuell voll im Wander-Fieber bin, habe ich die letzten 2 Tage in den österreichischen Alpen verbracht und es war super schön! Die endlosen Weiten oben am Gipfel, die saftigen grünen Weiden,… passend dazu habe ich heute für euch ein typisch österreichisches Rezept, das man auch oft auf den Hütten finden kann – fluffige Eiernockerl. Sie brauchen zwar bei der Zubereitung etwas länger, sind aber jede Minute wert 😉

Kochzeit ca. 60 Minuten | 4 Portionen

Zutaten | Ihr braucht

  • 450 g glattes Mehl (Österreich Type W700, Deutschland Type 550)
  • 5 Eier für den Teig
  • 8 Eier (oder auch weniger, je nach Geschmack) beim Anrösten
  • 1/4 Liter Milch
  • Salz, ggfs. Pfeffer Muskatnuss, Butter oder Öl

Zubereitung | Ihr seid dran

Die 5 Eier für den Teig aufschlagen und in eine Rührschüssel geben, dann mit der Milch, einer Prise Salz und einer Prise Muskatnuss gut „vermischen“. Dann vorsichtig das Mehl dazu geben und zu einem glatten Teig verrühren. Alle, die sich noch vor dem Essen sportlich betätigen wollen, verrühren die Zutaten manuell mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig. Alle, die es bequemer angehen wollen, nehmen ganz einfach den Mixer (Achtung: Eventuell müsst ihr die Knethaken nehmen, damit der Mixer nicht aufgibt.) 🙂

In der Zwischenzeit könnt ihr schon 2 Töpfe mit Salzwasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, den Nockerlteig in das Wasser tropfen lassen. Ich beginne dabei immer mit einem der beiden Töpfe und tropfe ein paar Nockerl rein. Meistens gehen sich maximal 7 Nockerl pro Topf aus, da ich diese immer etwas größer als normal mache.

Tipp: Dazu nehme ich einfach einen Esslöffel mit Teig und streiche immer rund 1/3 davon mit einem kleinen Kaffeelöffel in das Salzwasser – also gehen sich pro Esslöffel so ca. 2-3 Nockerltropfen aus. Achtung: Schaut, das der Teig möglichst als „Klumpen“ in das Salzwasser kommt, wenn es sonst hinein rinnt, habt ihr sonst nachher geschmacklose Fäden und keine Nockerl 😉

Während die Nockerl im 1. Topf vor sich hinkochen, kommt nach 2-3 Minuten der zweite Topf dran. Wenn man dann mit dem Eintropfen des 2. Topfes fertig ist, sind meistens die Nockerl im 1. Topf schon fertig.

Wie sieht man, dass die Nockerl fertig sind? Nach dem Eintropfen in den Topf sinkt der Teig erst einmal auf den Topfboden ab, wenn das Nockerl gar ist, steigt es wieder an die Oberfläche. Also wenn mehr als 2/3 der Nockerl im Topf schon oben schwimmen, einfach die restlichen mit einem Löffel vom Boden lösen, noch ca. 30 Sekunden nachziehen lassen und dann aus dem Wasser abschöpfen. Dann geht es schon wieder von vorne los, bis alle Nockerl fertig sind.

Jetzt ist das Gröbste schon überstanden und es muss nur mehr kurz angeröstet werden. Dazu nur mehr Öl oder Butter in eine Pfanne geben und die Nockerl noch ein bisschen goldbraun anrösten. Währenddessen noch die restlichen Eier aufschlagen, mit Salz und ggfs. Pfeffer würzen und dann gut verquirlen. Das Ei noch über die Nockerl gießen und gut verrühren, bis das Ei durch ist.

Tipp: Unbedingt durchgehend rühren, da das Ei sonst hart wird. Durch das ständige Rühren wird zwar das Ei gar, aber es bleibt trotzdem saftig.

Zu dem Gericht passt super ein grüner Salat oder auch ein paar Essig-Gurkerln. Lasst es euch schmecken, ich träume jetzt mal wieder von meinen Berggipfeln, bevor ich mich ans nächste Rezept setze! 😉

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