Rahmgugelhupf aus dem Becher

Jausenzeit wird in Österreich ganz groß geschrieben. Als ich klein war, gab es am Sonntag eigentlich immer am Nachmittag nach z.B. einem langen Spaziergang Jause mit Kaffee und Kuchen. Das war fast so wichtig, wie das gemeinsame Mittagessen 🙂

Letztens bin ich mal wieder über eines unserer Lieblingsrezepte gestolpert und musste es natürlich gleich ausprobieren. Dafür hab ich auch meine Riess-Emaille Gugelhupfform rausgesucht – die Emaille-Formen gehören einfach zur österreichischen Küchen-Kultur dazu. Und ich kann euch sagen, es schmeckt noch genauso lecker, wie ich den Gugelhupf in Erinnerung hatte!

Kochzeit ca. 60 Minuten (davon rund 45 Minuten Backzeit) | ca. 15 Stück

Zutaten | Ihr braucht

  • 1 Becher Sauerrahm (250 g)
  • 1 Becher Zucker
  • 1 Becher Semmelbrösel
  • 1 Becher Mehl
  • 1/2 Becher Öl
  • 3 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Vanillezucker
  • Butter & Brösel zum Einfetten der Form

Zubereitung | Ihr seid dran

Der Kuchen war bei uns nicht nur beliebt, weil er so lecker schmeckt, sondern weil er auch schnell zum „Zusammenpanschen“ geht – und das ganz ohne Abwiegen! Einfach eine große Rührschüssel nehmen, den Sauerrahm aus dem Becher kippen und jetzt alles mit dem leeren Rahmbecher abmessen: 1 Becher Zucker, 1 Becher Semmelbrösel, 1 Becher Mehl, 1/2 Becher Öl, 1 Teelöffel Backpulver und 1 Teelöffel Vanillezucker zu dem Sauerrahm dazu geben.

Zwischendurch mal das Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

Dann noch die 3 Eier aufschlagen und Eiklar und Dotter trennen. Die Dotter gleich zu den anderen Zutaten dazu geben und die Eiklar in einem extra Gefäß auffangen.

Tipp: Wenn ihr die Eiklar jetzt mit einem Mixer auf höchster Stufe zu einem steifen Eischnee schlagt, wird der Kuchen nachher noch flaumiger. Also die Eiklar so lange schlagen, bis sich ein halbwegs fester, schaumiger Schnee gebildet hat (es sollte nichts mehr flüssig sein, rutschen wird er aber immer, wenn man das Gefäß neigt)

Jetzt mit dem Mixer die anderen Zutaten auf höchster Stufe ebenfalls gut mixen und dann den Eischnee nur mehr vorsichtig unterheben. Achtung: Rührt den Eischnee nur mehr per Hand ein und nicht mehr mit dem Mixer, da er sonst wieder zerfällt.

Zum Schluss nur mehr die Form mit ein bisschen Butter einfetten (sonst pickt der Kuchen nachher an und kann nicht gestürzt werden) und mit Brösel bestreuen, bis die Form innen mit Brösel paniert ist.Teig in die Gugelhupf-Form füllen und ab ins Backrohr für ca. 40-45 Minuten. (Sobald der Gugelhupf oben ganz leicht goldbraun wird, am besten mit einer Backnadel überprüfen, ob der Kuchen innen auch durch ist)

Wenn der Kuchen fertig ist, dann kurz auskühlen lassen, noch warm auf einen Teller stürzen und mit Kaffee, Tee oder Kakao genießen 😉

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