Coq au Vin reloaded

Man glaubt es kaum, aber es gibt mich noch 😀 es war in letzter Zeit nur ziemlich stressig bei mir und deswegen bin ich fast gar nicht zum Kochen gekommen… aber gestern war es so weit und ich hab mir einfach mal wieder die Zeit für ein Küchenexperiment genommen und habe mich an die „Haute Cuisine“ heran gewagt. Keine Sorge, das Rezept ist eigentlich recht einfach und die meiste Arbeit macht eigentlich das Backrohr für euch 😉

Kochzeit ca. 60 Minuten | 2 Portionen

Zutaten | Ihr braucht

  • 2 Hühnerkeulen
  • 3 gelbe Rüben
  • 1 süße Zwiebel
  • 1 Packung Shiitake Pilze oder Creme-Champignons
  • 200 ml Schlagobers/Sahne
  • 125 ml Weißwein
  • Salz, Pfeffer, optional Steinpilzsalz, Thymian, Olivenöl

Zubereitung | Ihr seid dran

Als Erstes heizen wir gleich einmal den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (oder 180 Grad Heißluft) vor. Bei dem Gericht liegt die meiste Arbeit in der Vorbereitung, also schneiden wir gleich mal los: Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden, Rüben schälen und in feine Scheiben zerkleinern, Pilze gut waschen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Jetzt noch die Hühnerkeulen waschen, trocken tupfen und mit dem Steinpilzsalz sowie Pfeffer einreiben.

Tipp: Wer es gerne leicht süßlich haben will, kann zuerst die Zwiebel mit Salz goldbraun anrösten.

Ansonsten starten wir mit dem Befüllen der Ofen-Form. Ich gebe ganz unten die gelben Rüben hin, dann kommen die Champignons drüber, darauf lege ich die Hühnerkeulen und streue noch die Zwiebel sowie ein bisschen frischen Thymian überall drüber. Zwischen jede Schicht gebe ich außerdem ein wenig Salz dazu. Dann geht es schon ab in den Ofen.

Zu dem Gericht passen Reis oder Kartoffeln exzellent, da es viel Sauce gibt 🙂 am besten die Beilagen jetzt auch kochen, damit sie rechtzeitig fertig werden.

Nach ca. 10 Minuten gieße ich den Wein drüber (Achtung, dass ihr euch nicht verbrennt) und dann nach weiteren 10 Minuten noch ein bisschen Wasser dazu. Dann lasse ich das Ganze vor sich hin köcheln.

Tipp: Wer einen von diesen tollen Gusseisen-Töpfen hat, kann hier auch den Deckel drauf geben, damit das Aroma besser einzieht. (Ich muss mir eindeutig jetzt auch so einen coolen Bräter kaufen… Weihnachten kommt ja eh bald ❤ könnt ihr hier einen empfehlen?)

Nach weiteren 20-25 Minuten muss man dann das Schlagobers/die Sahne unterrühren, sowie noch den Deckel runter geben, damit die Keulen knusprig werden. 🙂

Tipp: Schneidet vielleicht eine Keule an, um zu schauen, ob das Fleisch schön durch ist.

Jetzt noch weitere 5 Minuten ziehen lassen, abschmecken und mit der Beilage anrichten. Et voilà – fertig ist das Essen!

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